Folge 104 mit Christian Augusti
Oft liegt das Problem nicht im Ankauf, sondern in der Baustelle danach. Christian Augusti von AKOP erklärt, wie Investoren realistisch kalkulieren und die Sanierung einfach abgeben.
Alex Stadler · Immo Marketing Podcast · 4 Min. Lesezeit
Das nimmst du aus dieser Folge mit

Der Kaufvertrag ist unterschrieben. Die Wohnung gehört dir. Und genau jetzt beginnt das eigentliche Problem: die Baustelle.
Handwerker koordinieren. Angebote vergleichen. Termine schieben. Und jede Woche Verzug kostet Zinsen. Oft liegt das Problem gar nicht im Ankauf. Sondern in allem, was danach kommt.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Christian Augusti von AKOP darüber, warum eine Sanierung für Investoren anders laufen muss als für Eigennutzer.
Christian ist kein klassischer Handwerker. Er kommt aus der Corporate-Finance-Beratung, hat selbst Wohnungen gekauft, saniert und weiterverkauft. Heute ist er der Fixer für andere Investoren in Wien.
Aus der Not eine Tugend gemacht
Als die Zinsen stark gestiegen sind, ist Christian auf ein paar Fix & Flips sitzen geblieben. Verkaufen ging nicht. Also hat er vermietet. Mit über 300 Euro positivem Cashflow.
Das Problem: Das Eigenkapital war gebunden. Die Lösung: Die eigene Sanierungs-Kompetenz einfach für externe Kunden anbieten.
So ist das Sanierungsgeschäft von AKOP entstanden. Statt für sich selbst, saniert Christian jetzt für Investoren.
Warum ein Investor anders saniert
Denn das ändert alles:
Dazu kommt ein klarer Fokus. AKOP macht nur Innenausbau. Nur Wohnungen. Keine Häuser. Nicht, weil sie es nicht könnten. Sondern weil Christian lieber in einem Bereich exzellent ist als in vielen nur okay.
Die Sanierung kostet weniger, als du denkst
Viele Käufer glauben, eine Sanierung kostet ein Vermögen. Christian erlebt oft das Gegenteil.
Das ist der Unterschied zwischen Kaufen und Nicht-Kaufen. Darum gibt AKOP Investoren vor dem Kauf eine kostenlose, grobe Kosteneinschätzung. Auch wenn der Kunde den Zuschlag am Ende nicht bekommt.
Der Altbau, bei dem alles schiefging
Klingt gut. Läuft aber nicht immer glatt. Christians größter Fehler: ein Altbau, Baujahr um 1900.
Den durfte er nicht angreifen. Der Anbieter hat vier Wochen auf sich warten lassen. Und die Zinsen sind weitergelaufen.
Das Ergebnis: Verkauft mit Gewinn. Aber nicht mit dem Gewinn, den sie erwartet hatten.
Weniger analysieren, mehr machen
Christian hat BWL und Finance studiert. Und sagt heute: Er hätte früher einfach anfangen sollen. Denn je mehr du weißt, desto mehr siehst du, was schiefgehen kann. Und desto weniger traust du dich.
Fazit
Gewinn im Fix & Flip entsteht nicht auf der Baustelle. Sondern in der Kalkulation davor.
Du willst Wohnungen sanieren, ohne selbst zum Bauleiter zu werden? Dann hör dir an, wie Christian das löst.
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