Folge 98 mit Tom Urbanek
Vom ersten Mietnomaden zu über 100 Wohneinheiten. Tom Urbanek, der Immo Mentor, zeigt, warum der Weg zum Immobilieninvestor im Kopf beginnt.
Alex Stadler · Immo Marketing Podcast · 4 Min. Lesezeit
Das nimmst du aus dieser Folge mit

„Ich hätte gerne mal eine Immobilie.“ Kennst du den Satz? Vielleicht sagst du ihn sogar selbst.
Das Problem: Wer so spricht, kauft meistens nie. Nicht, weil das Geld fehlt. Sondern weil das Denken noch beim „irgendwann“ hängt.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Tom Urbanek, dem Immo Mentor, darüber, warum der Weg zum Immobilieninvestor im Kopf beginnt.
Tom ist fast 20 Jahre selbstständig, hat unter anderem die Taurus Sicherheitstechnik gegründet und heute über 100 Wohneinheiten im Bestand. Kein Theoretiker. Ein Praktiker, der jede Woche Objekte durchrechnen lässt.
Vom Mietnomaden zu über 100 Wohneinheiten
Toms Start war alles andere als glatt. 2008 und 2009 kauft er seine ersten zwei Wohnungen in Wien. Sein damaliger Mentor sagt einfach: Das machst du jetzt. Wissen? Keines.
Das Ergebnis: Der erste Mieter ist gleich ein Mietnomade. Die frisch ausgemalte Wohnung mit neuem Boden wird mehr oder weniger zerlegt. Sogar ein Loch in der Tür. Tom schwört sich: nie wieder Immobilien.
Und Tom sagt selbst: Diese Reise läuft exponentiell.
Eine Wohnung, viele Möglichkeiten
Was Tom lange nicht klar war: Wie kreativ Immobilien eigentlich sind. Als ehemaliger Schlagzeuger und Agenturgründer hat er genau das irgendwann für sich entdeckt. Schon bei einer einzigen Wohnung hast du die Wahl:
Und beim Sanieren geht es weiter. Raumänderungen. Materialwahl. Teuer, aber schaut trotzdem nicht gut aus? Oder günstig, aber wirkt hochwertig?
Leiden ist Schmerz mal Widerstand
Ein Satz aus der Folge, der hängen bleibt:
Tom erzählt vom Wasserschaden, wegen dem er Anfang des Jahres aus seiner Wohnung musste. Seine Haltung: Ich lerne was, ich mache das Beste draus, voll drauf. Dazu passen seine Routinen:
Denn: Disziplin schlägt Motivation. Motivation ist schön, wenn sie da ist. Aber Tom braucht sie nicht.
Jedes durchgerechnete Objekt bekommt ein Angebot
Das ist vielleicht der praktischste Tipp der ganzen Folge. Wenn Tom sich die Arbeit antut, ein Objekt durchzurechnen, gibt er auch ein Angebot ab. Auch wenn es 50 Prozent unter dem Rufpreis liegt. Er bietet den Preis, der sich für ihn rechnet.
Einmal von 20, einmal von 30 klappt es. Weil beim Käufer die Finanzierung platzt. Oder der Verkäufer plötzlich verkaufen muss.
Und wenn auf einmal fünf Zusagen kommen? Dann kaufst du zwei und gibst drei gegen Tippgeberprovision weiter. Ein guter Deal findet immer einen Abnehmer.
Klingt nach viel Arbeit. Ist es auch. Aber es ist ein reines Zahlenspiel.
Identity Shift: Sag nicht „hätte“, sag „ich bin“
Hier schließt sich der Kreis. Tom achtet bewusst auf seine Sprache. Hätte. Sollte. Würde gerne. Solange du so sprichst, bleibt das Ziel weit weg.
Im Mentoring der Immo Mentor Academy ist genau dieser Identity Shift ein fester Teil:
Das gilt auch, wenn du gerade erst bei der ersten Wohnung bist. Denn wer das sagt, erzählt es auch weiter. Und irgendwann kommt jemand und sagt: Die Wohnung von meiner verstorbenen Tante nervt mich nur. Willst du sie nicht kaufen? Du kaufst ja Immobilien.
So entsteht Dealflow. Nicht durch Warten. Sondern durch Klarheit, wer du bist.
Fazit
Tom hat nach seinem ersten Mietnomaden fast aufgehört. Heute hat er über 100 Wohneinheiten. Der Unterschied war kein Geheimwissen. Sondern:
Sagst du noch „hätte gerne“ und willst endlich „ich kaufe“ sagen? Dann ist diese Folge für dich.
Immobilienfotograf und Marketing-Experte. Hilft Immobilienunternehmern, planbar Anfragen zu gewinnen.
Du willst als Unternehmer in Immobilien investieren, aber dein Business frisst dir jede freie Minute?
Ich helfe dir, ein Marketing- und Vertriebssystem aufzubauen, das planbar Anfragen bringt, Cashflow für deine nächsten Deals liefert und dir Zeit für Familie und Investments freischaufelt.


